Wer weiß, dass er nichts weiß, ist ein kluger Kopf…

…und verfügt über die beste Voraussetzung offen und entspannt in den Unterricht zu gehen.

Die Lust am Lernen in Ihrem Kind zu wecken, ist uns ein großes Anliegen.
Deshalb nutzen unsere Lehrer nicht selten unkonventionelle Methoden, im Sinne des Infotainments, die Leichtigkeit mit in den Unterricht bringen.
Denn Spaß fördert das Lernvermögen.

Nachhilfe

Unter Berücksichtigung des individuellen Lerntypenmixes Ihres Kindes setzen wir dort an, wo es Lücken zu füllen gibt. Eine 5 in Mathe, Deutsch oder Englisch wird oftmals mit Faulheit gleichgesetzt. Es ist jedoch auch möglich, dass der Schüler nicht faul ist, sondern der Lehrer bisher den falschen Lernsinn angesprochen hat.

Wir haben uns darauf spezialisiert, bei jedem einzelnen Schüler so zu lehren, wie es der geprägte Lernsinn des Schülers verlangt. Der Wunsch zu lernen ist bei jedem Menschen von Natur aus vorhanden. Es ist unsere Aufgabe, zu erkennen, auf welche Art des Lernens der Schüler sich neues Wissen am besten aneignet.
Deshalb, und nur deshalb, sind unsere Trainer so erfolgreich mit ihren Schülern.

Neben der Aufarbeitung verpassten Lehrstoffes unter Zuhilfenahme des Lerntypenmixes ist ein weiteres Ziel, den Schüler darin zu schulen, den eigenen Lernsinn für sich zu nutzen, um so zukünftig einfacher und effektiver lernen zu können.

Unterrichtet werden die Schüler nach dem amerikanischen Vorbild via Skype. Auf diese Weise können wir die Erfahrungen von drei Kompetenzteams zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis orts- und zeitzonenunabhängig verfügbar machen, Fahrtwege fallen weg und Ihr Kind lernt in entspannter Umgebung ganz bequem von zuhause.

Unsere Fächer

Wir bieten Nachhilfe-Unterricht für Schüler der Klassen 4 bis 12 an.

Unterrichtet wird auf Basis der vom Schulministerium vorgegebenen Lehrinhalte der jeweiligen Jahrgangsstufe und Schulform mit dem Ziel, Lücken zu schließen und auf anstehende Prüfungen vorzubereiten.

Da Einzelunterricht, sowohl unter Kosten- als auch unter Lehrzielgesichtspunkten, mit Abstand die effektivste Methode ist, Wissen zu vermitteln, setzt unser Team ausschließlich auf diese Form der Beschulung.

Alle Fächer werden 1-zu-1 (ein Lehrer / ein Schüler) via Skype unterrichtet. Ein Fächerwechsel ist nach Absprache jederzeit möglich.
Für folgende Fächer bieten wir Sparring Partner an:

Deutsch

In einem unserer meistgebuchten Fächer stehen die Grundlagenarbeit wie Rechtschreibung und Regelwerk, sowie Prüfungsvorbereitungen im Fokus.

Um die individuelle Aufmerksamkeitsspanne (z. B. bei ADS / ADHS / LRS) des Schülers zu berücksichtigen, ist dieses Fach in verschiedenen Unterrichtseinheiten buchbar: Klassisch 50-Minuten, Zweier 2 x 25 Minuten oder Dreier 3 x 15 Minuten pro Woche.

Dieses außergewöhnliche Angebot wird durch Skype erst möglich, und Ihr Kind kann sich ganz bequem von zuhause mit dem unterrichtenden Lehrer verbinden.

Auf diese Weise kann auch das Kompetenzteam Legasthenie / LRS ortsunabhängig unterstützen.

Mathe

In diesem Fach bieten wir Grundlagenarbeit, sowie Prüfungsvorbereitungen bis hin zum Abitur an.

Um die individuelle Aufmerksamkeitsspanne (z. B. bei ADS / ADHS / Dyskalkulie) des Schülers zu berücksichtigen, ist dieses Fach in verschiedenen Unterrichtseinheiten buchbar: Klassisch 50-Minuten, Zweier 2 x 25 Minuten oder Dreier 3 x 15 Minuten pro Woche.

Diese Einheiten werden durch Skype erst möglich, und Ihr Kind kann sich ganz bequem von zuhause mit seinem Lehrer verbinden.

Auf diese Weise kann auch das Kompetenzteam Dyskalkulie ortsunabhängig unterstützen.

Sprachen

Im Nachhilfe-Bereich der romanischen Sprachen möchten wir vor allem Eins: dass ihr Kind Lust bekommt, sich auf einer anderen Sprache zu verständigen. Dann ist der erste Schritt in Richtung Lernziel erreicht.

Um richtig in die jeweilige Sprache eintauchen zu können, wird der Unterricht in der jeweiligen Unterrichtssprache gehalten. (Eine Ausnahme bildet hierbei Latein.) Klassische 50-Minuten-Einheiten ermöglichen es, sich in den Sprach-Rhythmus hineinzufühlen und bewegen auch ängstliche Schüler dazu, sich aktiv mit der Sprache auseinander zu setzen.

In der Schule erfährt der aktive Sprachgebrauch mittlerweile einen höheren Stellenwert als die korrekte Grammatik. Und das ist gut so. Denn gerade perfektionistischen Kindern fällt es schwer, einfach drauf los zu sprechen, ohne sicher sein zu können, die korrekte Grammatik zu benutzen.

  • Englisch
  • Französisch
  • Spanisch
  • Latein

Wir bieten unsere Fächer nachfrageoptimiert an. Sollten Sie ein Fach nicht finden, sprechen Sie uns gern an.

L1 Lern- und Konzentrationstraining (Grundkurs)

Dieses Trainingsangebot verbessert die Konzentrationsfähigkeit, um schulische und außerschulische Aufgaben leichter bearbeiten zu können. Der Schüler lernt Außenreize abzustellen und die Attraktivität des Themas, mit dem er sich befassen möchte oder muss, für sich zu steigern. Es werden gezielt Übungen gemacht, um die Konzentration und die Zeitspanne zu erhöhen. In einem nächsten Schritt wird der Lernprozess näher betrachtet und passend zum Lerntyp werden verschiedene Übungen aufgebaut und durchgeführt. Ziel des Seminars ist es, den Schüler dazu zu befähigen, konzentriert und effizient zu lernen.

Abschließend erhält der Schüler ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme am Lern- und Konzentrationstraining.

L2 Lern- und Konzentrationstraining (Aufbaukurs)

Die erworbenen Fähigkeiten aus dem Grundkurs aufnehmend, werden im Rahmen des Aufbauseminars weitere Übungen zur Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit unter Berücksichtigung des Lerntyps erarbeitet.

Abschließend erhält der Schüler ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme am Lern- und Konzentrationstraining.

L3 „Prüfungssituationen entspannt meistern“

Prüfungen stellen besondere Herausforderungen dar und Prüfungssituationen können dazu führen, dass Gelerntes nicht mehr abrufbar ist. Um einen solchen Black-Out zu vermeiden, lernt der Schüler verschiedene Techniken, so dass zukünftig Prüfungssituation sicher und entspannt gemeistert werden können.

Abschließend erhält der Schüler ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme am Lern- und Konzentrationstraining.

Kurs: 10 Unterrichtseinheiten

Kosten: 440 € (zzgl. einer einmaligen Aufnahmegebühr von 80 €)

Motivationsprogramm

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Ihr Kind nimmt kostenlos an unserem Motivationsprogramm teil.
Bei einer Notenverbesserung erhält es eine besondere Aufmerksamkeit, um unsere Anerkennung für gute Leistungen zu zeigen.

Talentförderung

Junge Talente zu fördern liegt uns besonders am Herzen. Ob in einer weiteren Fremdsprache oder im Rahmen der digitalen Programmierung in Informatik, unsere Mentoren freuen sich über wissbegierige junge Menschen, die ihre Begabungen weiter ausbauen möchten.

Nicht selten nutzen begabte Menschen ihre Sinne nahezu gleichmäßig, so dass der Lerntypenmix eine untergeordnete Rolle spielt. Unsere Lehrer bedienen sich auch im Talentbereich verschiedener Herangehensweisen, um die unterschiedlichen Sinne anzusprechen, und den Unterricht abwechslungsreich und interessant zu gestalten. So macht Lernen Spaß.

Begabten Schülern fällt vieles leichter. Sie haben bereits einige Erfolge erzielen können, deren positive Effekte auf weitere Fächer ausstrahlen. Oder aber, sie langweilen sich und sind chronisch unterfordert, was zu Arbeitsverweigerung führen kann. Der Einzelunterricht sorgt dafür, dass wir uns ganz auf Ihr Kind und das individuelle Lerntempo Ihres Kindes einstellen können.

Unterrichtet werden die Schüler nach dem amerikanischen Vorbild via Skype. Auf diese Weise können wir unser Angebot zur Talentförderung orts- und zeitzonenunabhängig verfügbar machen, Fahrtwege fallen weg, und Ihr Kind lernt in entspannter Umgebung ganz bequem von zuhause.

Wir wünschen Ihnen und euch viel Spaß beim Stöbern in unserem Talentbereich.

Unsere Fächer

Wir bieten talentfördernde Fächer für Schüler der Klassen 4 bis 12 an. Die Lehrinhalte richten sich nach den Vorgaben des Schulministeriums mit dem Ziel auf anstehende Prüfungen vorzubereiten.

Da Einzelunterricht, sowohl unter Kosten- als auch unter Lehrzielgesichtspunkten, mit Abstand die effektivste Methode ist Wissen zu vermitteln, setzt unser Team ausschließlich auf diese Form der Beschulung.

Alle Fächer werden 1-zu-1 (ein Lehrer / ein Schüler) via Skype unterrichtet. Ein Fächerwechsel ist nach Absprache jederzeit möglich.

Sprachen

Romanische Sprachen sind einfach zu erlernen und versprechen schnelle Erfolge. Darüber hinaus gehören einige Weltsprachen dazu, die für Beruf und Karriere relevant sind. Mit unseren Muttersprachlern lernt ihr Kind spielend einfach und schnell eine weitere Sprache oder verbessert diese signifikant. Auch im Talentbereich bereiten wir unsere Schüler auf Prüfungen wie z. B. den TOEFL vor.

Für das Erlernen einer nicht-romanischen Sprache, wie Chinesisch oder Japanisch, gehört eine große Portion Leidenschaft und Eigeninitiative dazu. Sind diese beiden Aspekte abgedeckt, spricht nichts gegen das Eintauchen in einen neuen Kulturkreis.

Der Unterricht findet 1-zu-1 (ein Lehrer / ein Schüler) via Skype statt, so dass Ihr Kind ganz bequem von zuhause aus unterrichtet werden kann. Eine Unterrichtseinheit hat eine Länge von 50 Minuten.

Wir bieten unsere Fächer nachfrageoptimiert an. Sollten Sie ein Fach nicht finden, sprechen Sie uns gern an.

Englisch

Die internationale Kommunikation in Wirtschaft, Wissenschaft und Technik basiert auf der englischen Sprache. Aufbauend auf den schulischen Vorkenntnissen lernt Ihr Kind fließend zu sprechen, erweitert ganz nebenbei den eigenen Wortschatz und baut ein solides Fundament für die spätere Karriere auf. Für Technik-Interessierte bieten wir das Fach digitale Programmierung auch auf Englisch an. So lernt Ihr Kind ganz nebenbei auch schon die Fachtermini.

Französisch

Ob für die spätere Karriere oder einfach aus Leidenschaft für Kultur, Land und Leute, Französisch bietet sich als zusätzliche Sprache an und wird in zahlreichen außer-europäischen Ländern gesprochen.

Spanisch

Wird die französische Sprache eher mit Romantik und harmonischen Klängen in Verbindung gebracht, so kann Spanisch als der raubeinige, etwas ordinäre Bruder gesehen werden. Gefällt Ihrem Kind der Rhythmus dieser Sprache, ist sie ebenso wie Französisch eine vielgesprochene Sprache in der internationalen Wirtschaft und bietet somit ebenso einen Karrierevorsprung.

Chinesisch

Die Faszination an der chinesischen Sprache und Kultur wird mit diesem Fach aufgefangen. Unsere zweisprachigen Muttersprachler ermöglichen es, dass Ihr Kind sanft an diese nicht-romanische Sprache herangeführt wird und zusätzlich Einblicke in diese andersartige Kultur erlangt.

Japanisch

Durch Mangas (jap. Comics) hat die japanische Kultur Einzug in deutsche Kinder- und Jugendzimmer genommen. Auf den internationalen Buchmessen begegnen uns scharenweise Fans, die sich nach ihrer persönlichen Lieblings-Mangafigur kleiden. Diese Art von Leidenschaft braucht es, um eine so andersartige Sprache wie die japanische zu erlernen. Unsere zweisprachigen Muttersprachler ermöglichen es, dass Ihr Kind sanft an diese nicht-romanische Sprache herangeführt wird und zusätzlich Einblicke in diese andersartige Kultur erlangt.

Spezialthemen

Für Sprachbegabte bieten wir neben einer weiteren Fremdsprache auch ein Autorencoaching oder Seminare zum Thema Speedreading an. Begabungen im logischen Bereich werden in der digitalen Programmierung und der Robotik gern gesehen.

Bei den Spezialthemen geht es um die Aneignung von Fertigkeiten, die nicht nur für die persönliche Entwicklung von Relevanz sind, sondern darüber hinaus den Weg in die Wirtschaft ebnen.

Digitale Programmierung

Nach der Industrialisierung und der Digitalisierung befinden wir uns heute in der dritten industriellen Revolution. Künstliche Intelligenz wird die Welt auf – für uns kaum vorstellbare Weise – verändern. Roboter werden einen Großteil unserer Arbeit übernehmen. LKW-Fahrer werden durch kostengünstigere und sicherere, selbstlenkende Fahrzeuge ersetzt, Landmaschinen GPS-gesteuert ohne Landwirt Felder bestellen, Zeitungen von digitaler Intelligenz geschrieben und über das Weltgeschehen berichten. Ob Handwerk, Medizin, Verwaltung oder Service – Roboter leisten das, was wir bisher zu leisten hatten und sogar den Sprung in die Welt der Selbstprogrammierung hat die Menschheit geschafft. Die ersten Roboter lernen, Roboter zu programmieren.

Die dritte Revolution lebt von guten und hochintelligenten Programmierern.
Wir stellen mit diesem Kurs die Weichen für junge und begabte Menschen mit einer Affinität zum logischen Denken und der Computerwelt. Der Kurs vermittelt die Kenntnisse der Computersprachen und begleitet die Teilnehmer im 1-zu-1 Verhältnis (1 Lehrer / 1 Schüler) in die Entwicklung eigener Programmierungen.

Der Unterricht findet ein- bis zweimal wöchentlich je 50 Minuten statt.

Besonderheiten: Dieser Kurs kann nur bei passender Eingangsvoraussetzung und / oder einer Aufnahmeprüfung gebucht werden.

Autorencoaching

Hierbei handelt es sich um eine Workshop-Reihe mit dem Ziel Teilnehmer darin zu schulen, ein eigenes Buch zu schreiben oder sich anderweitig z. B. journalistisch zu betätigen. Voraussetzung hierfür ist Spaß an der Sprache. Inhaltlich geht es unter anderem um die verschiedenen literarischen Formen, den Aufbau eines Spannungsbogens, die verschiedenen Perspektiven und Schreibstile, Recherche, den Aufbau eines Plots, Charakter- und Umfeldbeschreibungen. Gecoacht werden die Teilnehmer von veröffentlichten Autoren und / oder Lektoren.

Das Autorencoaching findet einmal wöchentlich 50 Minuten statt.

Speedreading

Als Speedreading, auch Querlesen genannt, wird die Fähigkeit bezeichnet, Schlagwörter über das „Sehen“ zu erfassen und den Textzusammenhang zu erkennen. Auf die Art des Lesens erhöht sich die Lesegeschwindigkeit um das 10- bis 15-fache gegenüber einem normalen Leser.

Die Teilnehmer werden mit verschiedenen Übungen darin geschult, Textblöcke / Textseiten visuell zu erfassen und erlernte Techniken anzuwenden.

Abschließend erhält der Schüler ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme am Speedreading-Seminar.

Kurs:               4-Wochen-Seminar (50-Minuten / Woche)

Kosten:           280 €

Stipendien

Für begabte Schüler bieten wir zwei Formen von Fördermöglichkeiten an:

Ein Stipendium für Hochbegabte (ab 18 Jahre) für das man sich frei bewerben kann (hierbei richtet sich die Höhe nach dem individuellen Vorhaben und variiert zwischen 500 und 10.000 €) und ein Stipendium für den fortlaufenden Unterricht in Höhe von 100 € pro Monat (1.200 € pro Jahr).

Beide Stipendien sind für das Schuljahr 2017 / 2018 bereits vergeben.

Für die zweite Stipendienform ist eine Empfehlung von einem unserer Nachhilfelehrer erforderlich. Unter allen Schülern, die empfohlen wurden, wird dann ein Schüler im Rahmen einer Team-Sitzung ausgewählt und für ein Jahr gefördert.

Lerntypen

Die Art, wie das Lernen in seiner untersten Stufe betrieben wird und wie das Kind sich gewöhnt, es zu betrachten, ist für das Leben häufig entscheidend.

Theodor Waitz (Philosoph und Anthropologe)

Es gibt verschiedene Lerntypen

Vom ersten Tage seines Lebens an bis zu seinem letzten lernt der Mensch. Neugierde liegt in unserer Natur. Wie wir lernen wird bereits in der frühkindlichen Zeit geprägt und verändert sich im Laufe unseres Lebens nur noch peripher.

Es können hierbei folgende Lerntypen differenziert werden:

Visueller Lerntyp (Sehen)

Der visuelle Lerntyp nimmt Informationen am besten auf, wenn er darüber liest (oder selber schreibt und gestaltet), sich dazu Bilder ansieht oder Abläufe beobachtet. Bilder, Grafiken und Videos helfen diesem Lerntyp, Dinge zu verstehen. Unordnung in Sichtweite lenkt ihn ab. Deshalb benötigen Schüler diesen Lerntyps eine ordentliche Lernumgebung. Als Medien für den Unterricht und das Lernen kommen alle visuellen Reize in Frage (z. B. Comics, YouTube-Videos, Mind-Maps, Karteikarten, Fotos, Tabellen, Diagramme)

Akustischer Lerntyp (Hören)

Der auditive Lerntyp lernt besonders gut über akustische Reize. Erklärungen sind deshalb von besonderer Bedeutung für diesen Lerntyp. Darüber hinaus fällt es ihm leichter, Texte und Vokabeln laut zu lesen, als sie im Stillen zu lernen. Selbstgespräche beim Lernen sind für akustische Lerntypen nicht ungewöhnlich. Für die Lernumgebung gilt, dass es ruhig sein sollte, um Ablenkungen zu vermeiden.

Haptischer Lerntyp (Anfassen / Machen)

Der haptische Lerntyp lernt am besten durch das eigene Tun und Anfassen, sowie das aktive Eingebundensein in den Lernprozess. Unabhängig von den gestellten Lernaufgaben helfen Bewegung, Rhythmus und Spiel dem haptischen Lerntypen beim Lernen. Ideale Hilfsmittel zum Lernen sind Dinge wie: Scrabble, Tabu, Bastelmaterial

Kognitiver / intellektueller Lerntyp (Lesen / Denken)

Der kognitive oder intellektuelle Lerntyp lernt besonders gut durch Lesen und Darüber-Nachdenken, sowie über Diskussionen und Gespräche mit anderen.

Üblicherweise ist hierbei ein Sinn stark geprägt, einer mittelmäßig und einer eher schwach. Über unsere Sinne erhalten wir Umweltinformationen, die dann kognitiv verarbeitet werden. Um das Gehirn vor zu vielen Informationen zu schützen, findet eine Selektion relevanter Informationen statt. Ist diese Selektion nicht gegeben, sprechen wir von ADS oder ADHS.

Wird bei einem Schüler genau der Sinn genutzt, mit dem er am besten lernt, fällt ihm das Lernen sehr leicht und der Lerninhalt wird gut verstanden. Wer also erfolgreich lehren möchte, muss den Stoff nicht unendlich oft wiederholen, er muss den passenden Lernsinn des Schülers nutzen.

Eine intensive Ausbildung unseres Teams zu den verschiedenen Lerntypen ist der Grund dafür, warum wir die Noten unserer Schüler wieder nach oben schieben.

Je Unterrichtsfach wird der Schüler pro Woche 1 bis 2 ganze Unterrichtseinheiten 50 Minuten (Klassisch) oder auch 2 x 25 Minuten (Zweier) oder 3 x 15 Minuten (Dreier), passend zu seinem Lernsinn, geschult.

Kosten

Unterrichtskosten

Egal für welche Unterrichtseinheiten Sie sich entscheiden (Klassisch 1 x 50 Minuten, Zweier 2 x 25 Minuten oder Dreier 3 x 15 Minuten) der Preis ist immer 39 €/ Unterrichtseinheit.

Zusätzlich fallen einmalig 3 Verwaltungsstunden zu je 39 € pro Jahr an.

Es gilt eine Vertragslaufzeit von min. 12 Monaten!
Nach Ablauf der ersten 12 Monate, kann innerhalb von 4 Wochen zum Monatsende gekündigt werden.

Modell 48 (nur auf Anfrage)

Zu Finanzierungsmöglichkeiten sprechen Sie uns bitte persönlich an. Wir erstellen Ihnen gern ein individuelles Angebot.

Lerntypentest

Wurde Ihr Kind noch nicht getestet, bieten wir vor Ort oder via Skype einen Lerntypentest an. Die Kosten für diesen Test belaufen sich auf 40 €, die verrechnet werden, wenn Sie Ihr Kind zu einem unserer Angebote anmelden.

L1 Lern- und Konzentrationstraining (Grundkurs)

Kurs: 10 Unterrichtseinheiten (zunehmend längere Einheiten)

Kosten: 380 € (zzgl. einer einmaligen Aufnahmegebühr von 80 €)

L2 Lern- und Konzentrationstraining (Aufbaukurs)

Kurs: 10 Unterrichtseinheiten (zunehmend längere Einheiten)

Kosten: 380 €

L3 „Prüfungssituationen entspannt meistern“

Kurs: 10 Unterrichtseinheiten

Kosten: 440 € (zzgl. einer einmaligen Aufnahmegebühr von 80 €)

Motivation

Ein hochmotiviertes Team arbeitet mit Ihrem Kind gemeinsam daran, die Noten wieder in die richtige Richtung zu bewegen. Wir verlieren nicht gern. Hier steigt keiner in den Ring, um zu verlieren, und Training ist die Grundlage guter Leistungen. Melden Sie Ihr Kind kostenlos zum Motivationsprogramm an. Mit jeder Notenverbesserung erhält Ihr Kind so eine kleine Überraschung.

LEHRERFORTBILDUNGEN

LRS

Die Lese-Rechtschreib-Schwäche gilt nach dem ICD10 als eine in Deutschland anerkannte Krankheit, welche durch Therapeuten zu behandeln ist. In einer für Deutschlehrer aufgebauten Fortbildungsreihe schauen wir hinter die Kulissen. Was genau ist LRS? Wie unterrichten wir Schüler mit LRS? Neben den Fragen, wie betroffene Schüler bestmöglich zu unterrichten sind und welche Lernfortschritte erwartet werden dürfen, geht die Fortbildung gezielt darauf ein, den Aufbau der deutschen Sprache von der Lautschrift bis zum Regelwerk darzustellen. Die Fortbildung soll den Deutschlehrer in die Lage versetzen, LRS zu verstehen und seine eigene Lehre dem entsprechenden Schüler anpassen zu können.

Die Lehre der Vier Lernsinne

Auf der einen Seite steht ein vom Schulministerium fest vorgeschriebenes Curriculum, welches in vorgeschriebener Stundenzahl in den jeweiligen Klassen zu unterrichten ist. Auf der anderen Seite stehen zwischen 20 und 32 Schüler je Klasse, die, jeder für sich, in unterschiedlichen Lernsinnen lernen. Die Fortbildung in Bezug auf die Vier Lernsinne setzt unmittelbar am aktuellsten Wissensstand der Lernforschung an und geht gezielt darauf ein, wie die vier Lernsinne in der Lehre unterschieden werden und zu erkennen sind. Die Fortbildung stellt einen Anfang für jeden Lehrer dar, ein Verständnis dafür zu entwickeln, welcher der vier Sinne der Lehre vorliegen und wie die eigene Unterrichtsgestaltung aussehen kann, um alle Schüler gleichermaßen zu erreichen.

Fordern und Fördern

Gerade bei Schülern mit besonderen Talenten in den Bereichen Sprache, Logik, Verständnis für Zahlen oder Muse gilt es, diese zu fordern und zu fördern. Diese Fortbildung gibt einen klaren Überblick über die Grundlagen der Talentförderung, die Möglichkeiten und nicht zuletzt den damit verbundenen Perspektiven. Talente zu fördern, ist für viele Lehrkräfte schon deswegen eine erschöpfende Aufgabe, weil sich die betreffenden Schüler im stetigen Wechsel zwischen Fordern, Beschulen, Motivieren und Fördern befinden. Welche nationalen und internationalen Förderansätze gibt es? Welche Materialien, welche Partner und welche Motivationsmodelle?

BERATUNGSZENTRUM

Es gibt kein Kind, welches nicht Rechnen und Schreiben lernen kann!

Legasthenie, Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) und Dyskalkulie, die Vielzahl von möglichen Rechen-, Schreib- und Leseschwächen durchlebt eine nie da gewesene öffentliche Aufmerksamkeit. Der Leidensweg ist oft lang. Gespräche mit Lehrern, Eltern, Psychologen und Therapeuten führen oft mehr zur Verunsicherung als zu einem nachvollziehbaren Weg aus dem Lerndefizit des Schülers.
Ihrem Kind gilt unsere fachkundige Aufmerksamkeit, um nach notwendiger Anamnese gemeinsam mit Ihnen einen gezielten Weg zur Beschulung der Lerndefizite zu planen.

Das Ziel muss sein, Ihr Kind mit so viel Aufwand wie nötig und so wenig wie möglich, richtig zu beschulen.

Vorgehen

Um der Ursache für das mangelhafte Schreiben, Lesen oder Rechnen auf den Grund zu gehen, sollte die Anamnese der erste Schritt sein.

In einem Test- und Beratungstermin hier vor Ort prüfen wir den gegenwärtigen Leistungsstand und den Lerntypen den Schülers. Nach Auswertung der Ergebnisse wird ein Mitarbeiter des Kompetenzteams gemeinsam mit Ihnen und Ihrem Kind ein Anamnesegespräch führen, um der Ursachen für die mangelnde Leistung zu ergründen.

Das Ziel dieses Termins ist es, auf Basis der Ergebnisse ein gezieltes Lösungskonzept zur Beschulung Ihres Kindes zu erhalten, welches hier vor Ort mit Ihnen und Ihrem Kind besprochen wird. Eine gemeinsame Umsetzung bieten wir gerne an, ist aber keine Voraussetzung für ein Beratungsgespräch.

Es gibt kein Kind, welches nicht Rechnen und Schreiben lernen kann!

Vereinbaren Sie einen Termin unter: 0800-1001642* (*kostenfrei aus dem deutschen Festnetz)

Kosten

Die Testdurchführung inklusive Beratungsgespräch in Münster (Westf.) kostet 80 €. Sollten Sie sich darüber hinaus für eines unserer Angebote entscheiden, wird der Betrag mit diesen Leistungen verrechnet.

Kompetenzteam

Das Team setzt sich aus Deutsch- und Mathematiklehrern- sowie Psychologen zusammen, die sich seit Jahrzehnten mit der Thematik Legasthenie, LRS und Dyskalkulie beratend und unterstützend beschäftigen.

Lese-Rechtschreib-Schwäche

Die Lese-Rechtschreib-Schwäche wird in Deutschland, und nur in Deutschland, als Krankheit mit einer systematischen Störung des Verständnisses für Sprache und Schrift bezeichnet. Im Jahre 1988 wurde dieses Phänomen in das ICD10 als Krankheitsbild aufgenommen, um Lehrern, die sich der zusätzlichen Beschulung betroffener Kinder widmen, einen finanziellen Ausgleich bieten zu können. Jedoch entwickelte sich der Markt anders als gedacht, und nicht Lehrer nahmen sich dieser Kinder an, sondern Psychotherapeuten.

Eine krankheitsbedingte Störung vom Verständnis für Schrift und Sprache liegt immer dann vor, wenn das Brocazentrum (Sprachzentrum) des Kindes noch nicht ausreichend (altersgerecht) entwickelt ist. In  diesem Fall empfiehlt es sich, über einen Ergotherapeuten, koordinativ das Sprachzentrum zu entwickeln.

Bei Feststellung von Lerndefiziten in Wort und Schrift sollte der erste Schritt immer die Anamnese sein, um festzustellen, ob es sich um ein weniger stark entwickeltes Brocazentrum handelt, welches durch einen Ergotherapeuten zu entwickeln ist und nach dem ICD10 von den Krankenkassen getragen wird, oder ob es sich um ein aufgebautes Lerndefizit handelt, welches durch einen fachkundigen Deutschlehrer zu beschulen ist. In letzterem Fall greift die im ICD10 beschriebene Krankheitsfeststellung nicht, da es sich nur um nicht gelerntes Wissen handelt, welches durch einen Ergotherapeuten weder gefördert noch aufgebaut werden kann.

Fachlich betrachtet, sagt die Bezeichnung LRS erst einmal nichts anderes, als dass die Grundlage der Sprache fehlt.

Zur Erklärung:

Die Lautschrift ist die Grundlage unserer Muttersprache. Wir alle haben damit begonnen, das Alphabet auswendig zu lernen und die Buchstaben so auszusprechen, wie wir sie hören. So sagen wir z. B. nicht d (de), sondern dö und wir sagen auch nicht t (te), sondern tö. Das heißt, wir verlauten damit jeden Buchstaben in einen Klang. Unser Brocazentrum, der Teil des Gehirns der Sprache und Laute zusammensetzt, zerlegt das Wort in Laute und wir schreiben dann die Buchstaben, die wir glauben zu hören. Wenn wir nicht sicher sind, welchen Buchstaben wir nehmen müssen, weil sich zwei fast gleich anhören, dann wenden wir die erste erlernte Regel an, um herauszufinden, welcher richtig ist. Gleiches gilt für das Schreiben von langsam oder schnell gesprochenen Worten, die Groß- und Kleinschreibung etc. All diese Regeln beruhen also auf der Lautschrift. Wenn nun diese Lautschrift nicht richtig oder ungenügend erlernt wurde, dann ergibt das Regelwerk des Schreibens für den Schüler keinen Sinn. Er kann die Regeln nicht verstehen, weil sie für ihn keinen Sinn ergeben. Dieses Phänomen bezeichnen wir als LRS.
Problematisch wird LRS durch das fortschreitend falsche Beschulen des Schülers.

Zur Erklärung:

Ein Schüler präsentiert in einem Diktat in der 5. Klasse 15 Fehler. Sowohl Lehrer als auch Eltern sind wenig erfreut und möchten helfen. In dem Versuch zu helfen, erteilen sie die Aufgabe alle 15 falsch geschriebenen Worte 3 Mal richtig zu schreiben. Der Schüler schreibt diese Worte 3 Mal richtig. Auch im weiteren Beschulen taucht ein Teil des, zu diesem Zeitpunkt noch geringen, Wortschatzes wiederkehrend falsch auf. Mit der Zeit ist die richtige Schreibweise auswendig gelernt. Das Gehirn hat sich das Wort als Bild eingeprägt und das Kind schreibt diese Worte nun fehlerfrei. Im Ergebnis hat das Kind dann im Laufe der Jahre einen kleinen und nahezu fehlerfreien Wortschatz erworben. Das Kind hat jedoch diese Worte auswendig gelernt bzw. das Wort als Bild gespeichert. Es hat nicht die notwendigen Regeln der Rechtschreibung gelernt. Somit kann dieser Schüler nur solange fehlerfrei oder nahezu fehlerfrei schreiben, wie er sich in seinem begrenzten Wortschatz bewegt.

Das Gehirn ist in der Lage ca. 7 Worte täglich auswendig zu erlernen. Nehmen wir also einmal an, dass dieses Kind fleißig lernt und 5 Jahre lang jeden Tag 7 Worte auswendig gelernt hat. Dann kann dieses Kind am Ende der 10. Klasse 12.740 Worte fehlerfrei schreiben. Die deutsche Sprache hat derzeit einen Wortschatz von ca. 2.500.000 Wörtern, die wir, fachlich betrachtet, nur dann fehlerfrei schreiben können, wenn wir deren Laute hören und darauf die Regeln des Schreibens anwenden können. Man sagt ein gebildeter Mensch verfügt über einen Wortschatz von ca. 500.000 Worten, während der durchschnittliche Wortschatz bei 300.000 Worten liegt. Oder anders ausgedrückt, es ist nicht möglich, alle Worte auswendig zu lernen. Dazu ist unsere Lebenszeit zu kurz.

Das Auswendiglernen ist demnach der falsche Ansatz. Es geht nicht darum, den Fehler zu korrigieren, weil es ein Fehler ist, es geht darum, den Fehler zu erkennen und zu verstehen, welche Regel den Fehler vermieden hätte. Auf diese Weise werden die Sprache und deren Schreibweise beherrschbar.

Weil sich ein Schüler mit einem geringen Wortschatz und auswendig gelernten Worten gut verstecken kann, taucht das Problem oftmals erst ein zweites Mal in der 8. bis 10. Klasse auf, weil hier dann freies Schreiben gefordert wird und der geringe Wortschatz nicht mehr ausreicht. Das Erlernen der Rechtschreibung ist also keine Fleißaufgabe. Es ist richtig betrachtet eine Logikarbeit.

Legasthenie

Auch die Legasthenie ist im ICD10 als Krankheitsbild festgeschrieben. Hierzu gibt es sowohl in der Medizin, als auch der Psychologie unterschiedliche Auffassungen. Zum einen wird von einer möglichen genetischen Veranlagung ausgegangen, zum anderen von einem mangelnden Verständnis für Wort und Schrift im Brocazentrum.

Unabhängig davon, ob eine genetische Veranlagung vorliegt oder nicht, kommen Wissenschaftler beider Auffassungen zu dem Ergebnis, dass das Sprachzentrum in beiden Fällen ein mangelndes Verständnis für Wort und Schrift aufweist.

Auch hier ist die Anamnese der erste Schritt, um ein passendes Beschulungskonzept zu erstellen.

Zur Erklärung:

Ein legasthenisches Kind weist zwei besondere Merkmale auf:

  1. Es ist grundsätzlich in einem anderen Fach, auch über einen Zeitraum von 45 Minuten, gut zu beschulen. In Deutsch erreicht es jedoch nach ca. 15 Minuten die persönliche Leistungsgrenze.
  2. Der Schüler kann erlernte Rechtschreibung unmittelbar nach Beschulung richtig anwenden, macht jedoch eine Woche später exakt den gleichen Rechtschreibfehler.

Hintergrund hierzu ist das Zusammenspiel zwischen Kurzzeit- und Langzeitgedächtnis. Das Kurzzeitgedächtnis wird in ca. 15 Stunden das neu erlernte Wissen ins Langzeitgedächtnis, den Cortex, überführen und als erlernt speichern oder das nicht tun und die Informationen löschen.

Um eine Beurteilung darüber zu treffen, ob etwas als erlernt gespeichert wird oder nicht, fragt das Langzeitgedächtnis „Warum ist das so, wie es ist?“. Wenn wir etwas lernen, dessen Zusammenhang uns logisch und nachvollziehbar erscheint, speichern wir dieses neue Wissen im Langzeitgedächtnis mit dem logischen, wie emotionalen Hintergrund. Wenn uns jedoch der Hintergrund nicht schlüssig ist, wird das Langzeitgedächtnis diese Informationen nicht speichern können, weil es faktisch nicht weiß, wo es hingehört. Wenn also dem Schüler nicht verständlich ist, dass sich „komen“ anders anhört als „kommen“, weil das Sprachzentrum hier keinen Unterschied erkennt, wird der Schüler diesen Fehler immer wieder machen. Ausgenommen hiervon sind die Worte, die im Laufe der Zeit auswendig gelernt wurden.

Bei Schülern mit einer Legasthenie wird eine Beschulung in Form von kurzen Einheiten, mit demselben Thema, mehrmals wöchentlich empfohlen, um über NLP (Neuro-Linguistisches-Programmieren) einen fehlerfreien Wortschatz im Cortex zu programmieren.

Dyskalkulie

Die Dyskalkulie wird in Deutschland, und nur in Deutschland, als Krankheit mit einer systematischen Störung des Verständnisses für Zahlen bezeichnet. Im Jahre 1988 wurde dieses Phänomen in das ICD10 als Krankheitsbild aufgenommen, um Lehrern, die sich der zusätzlichen Beschulung betroffener Kinder widmen, einen finanziellen Ausgleich bieten zu können. Jedoch entwickelte sich der Markt anders als gedacht, und nicht Lehrer nahmen sich dieser Kinder an, sondern Psychotherapeuten.

Fachlich betrachtet, beruht die Mathematik auf dem Verständnis von Eins. Für Menschen mit einem mathematischen Verständnis ist dies schwer nachzuvollziehen und erscheint unlogisch, aber jemand, der nicht wirklich verstanden hat, was ein Ganzes ist, kann die Logik der Zahlen nicht nachvollziehen. Um das Verständnis hierfür zu schulen, lernt der Schüler zuerst das Einmaleins. Also alle Zahlen von 1 bis 10 und deren Zusammenhang. Dem folgt das Zahlenwerk bis 100, 1000…. Wenn jedoch die Zahl 1 und das Einmaleins nicht wirklich verstanden wurden, dann sprechen wir von einer Dyskalkulie, dem fehlenden Verständnis für Zahlen.

Fachlich betrachtet ist die Dyskalkulie weder eine systematische Störung des Zahlenverständnisses, noch ist es eine Krankheit. Es ist nichts anderes als das unzureichend beschulte Grundwissen im Zusammenhang von Zahlen.
Die Dyskalkulie, und da darf man unterschiedlicher Meinung sein, gehört nicht therapiert, sondern von einem fachkundigen Mathematiklehrer beschult.

Zur Erklärung:

Wenn die Grundlage der Mathematik, also das Einmaleins im Zahlenwerk bis 100 nicht ausreichend erlernt wurde und das Verständnis von Eins bzw. einem Ganzen, nicht vollständig verstanden ist, dann fällt es dem Schüler extrem schwer, die vier Grundrechenarten Addieren, Subtrahieren, Multiplizieren und Dividieren fehlerfrei anzuwenden. Da jedoch alle weiteren mathematischen Zusammenhänge (Prozentrechnung, Wurzelziehen, etc.) darauf aufsetzen, ist es mit fortschreitender Beschulung bei einem vorhandenen Lerndefizit schwierig, den schulischen Ansprüchen gerecht zu werden.

Problematisch ist die fortschreitende Beschulung gerade unter dem Gesichtspunkt der Curricula, also den Lehrplänen der jeweiligen Schulministerien. Der Hintergrund hierzu ist, dass die verschiedenen Halbjahre unterschiedliche Schwerpunktthemen beinhalten. Hat also ein Schüler ein Problem mit „geteilt“ rechnen und bekommt dafür in der 5. Klasse eine 4, kann es gut sein, dass in der 6. Klasse eine 3 auf dem Zeugnis steht, weil in diesem Jahr „plus und minus“ geschult wurden. In der 7. Klasse taucht das Problem dann zwar wieder auf, wird jedoch evtl. noch durch die verschiedenen Schwerpunktthemen mitgetragen. In der 8. und 9. Klasse fehlt dem Schüler dann jedoch die Grundlage, um in Geometrie, Prozentrechnung und Wurzelziehen mithalten zu können.

Die Beschulung von Schülern mit Dyskalkulie muss sowohl die Aufarbeitung der Grundlagen im Zahlenwerk bis 100, als auch schwerpunktmäßig die vier Rechengrundarten beinhalten.

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